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Schulen und Unternehmen rücken zusammen |
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2. Handelsblatt Jahreskongress "Handelsblatt macht Schule"
Wirtschaft und Schule - Partner für die Zukunft
12. und 13. November 2008, Hotel Berlin, Berlin
* Bildungsreport: immer weniger Geld für Bildung
* Kanzlerin plant nationalen Bildungsgipfel im Herbst
* Wirtschaft und Schule gehen verstärkt zusammen
Berlin/Düsseldorf, 30. Juni 2008. "Wir müssen die Bildungsrepublik
Deutschland werden", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich in
Berlin. Grund für diese klare Positionierung der CDU-Chefin war der
Bildungsbericht, der neben den üblichen Schwachstellen auch die
finanzielle Misere aufzeigte. Wie Wirtschaft und Schulen gemeinsam
den Bildungsstandort Deutschland voran bringen können, diskutieren
zahlreiche Experten aus Politik, Wirtschaft und Hochschule auf dem 2.
Handelsblatt Jahreskongress "Handelsblatt macht Schule" am 12. und
13. November 2008 in Berlin. Das Programm ist im Internet verfügbar
unter: http://www.konferenz.de/dn-wirtschaft-schule08
Schwerpunkte der Tagung sind Kooperationen von Wirtschaft und Schule,
PISA und die globalisierte Wirtschaft, Public Private Partnership
sowie internationale Erfolgsmodelle im Bildungsbereich. Schirmherrin
des Kongresses ist Bildungsministerin Dr. Annette Schavan.
Ökonomische Bildung tut Not
Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt sinkt in
Deutschland seit Jahren kontinuierlich. Das ist umso erschreckender,
als Deutschland im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich
abschneidet und Konkurrenznationen massiv in Bildung investieren. Die
ökonomische Bildung zu fördern, sollte ein ureigenstes Interesse der
Unternehmen sein, fordert Dagmar Wöhrl (MdB, Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie) und stellt auf der Tagung die Ziele der
Bundesregierung für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule vor.
Wirtschaft als eigenes Schulfach?
Die meisten Bildungspolitiker sind sich einig. Die deutschen Schüler
sind zu schlecht auf den Beruf vorbereitet, ihr Wissen über
ökonomische Zusammenhänge ist bestürzend. Zum Stellenwert der
ökonomischen Bildung und den Veränderungen an den Schulen seit PISA
wird Annegret Kramp-Karrenbauer (Präsidentin der
Kultusministerkonferenz) sprechen. Kramp-Karrenbauer sagte, die
Kultusministerien hätten sich zwar darauf verständigt, ökonomische
Bildung gehöre zum Bildungsauftrag der Schulen, aber ein eigenes
Schulfach Wirtschaft lehne sie ab. (Handelsblatt 20.06.2008)
Unternehmen nehmen die Herausforderung an
Zahlreiche Beispiele aus der Praxis belegen, wie erfolgreich die
Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft sein kann. Auf dem
Handelsblatt Kongress stellt Schulleiter Peter Brendel das
Unternehmergymnasium Bayern vor. Angesprochen sind hier Schüler, die
das Gymnasium besuchen, aber schon ein Unternehmen gründen wollen
oder gegründet haben. Eine weitere Form der Zusammenarbeit stellt Dr.
Christine Lötters (Leiterin Unternehmensentwicklung, GFOS) vor. Das
Essener Softwarehaus hatte gemeinsam mit der Universität Wuppertal
einen Preis ausgeschrieben und als Partner aus der Praxis das Projekt
begleitet. Mehr Informationen zum Kongress und zur Bildungsdiskussion
unter: www.handelsblattmachtschule.de
Kontakt:
Claudia Buettner
Leiterin Presse/Internet
IBC EUROFORUM GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/96 86- 3380
Fax: +49 (0) 211/96 86- 4380
Mailto:presse@euroforum.com
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