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BMW überzeugt als Systempartner

5. WirtschaftsWoche Konferenz "Die Beste Fabrik"
16. und 17. September 2008, Pullmann Cologne, Köln

Düsseldorf/Köln, 3. Juli 2008. Nach Jahren der Stagnation nimmt der
Anteil des produzierenden Gewerbes an der gesamtwirtschaftlichen
Leistung wieder zu. Im vergangen Jahr stieg er von 22,6 auf 23,4
Prozent. (WirtschaftsWoche, 05.05.2008) Die neu gewonnene Stärke der
deutschen Industrie schlägt sich auch in der Bruttowertschöpfung
wieder. Mit einem Zuwachs von 0,7 Prozent bleibt die Industrie auch
im laufenden Quartal der wichtigste Wachstumsmotor, berichtet das
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Mehr als je
zuvor arbeiten produzierende Unternehmen an einer strategischen
Neuausrichtung von Produktion und Logistik, der Optimierung von
Fertigungs- und Logistik-Netzwerken sowie Produktionssystemen. Die
besten Fabriken wurden nun mit dem "Industrial Excellence Award 2008"
ausgezeichnet. Die Gewinner des in Deutschland zum 12. Mal und in
Frankreich zum 14. Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs präsentieren auf
der 5. WirtschaftsWoche Konferenz "Die Beste Fabrik" am 16. und 17.
September 2008 in Köln ihre Unternehmensstrategien. Weitere Themen
der Konferenz sind Verwirklichung der "Null-Fehler-Produktion", die
High-Tech-Strategie der Bundesregierung sowie Lean Production bei
Ford, BMW und dem billigsten Auto der Welt Tata Nano.
Das Programm im Internet: http://www.konferenz.de/dn-bestefabrik08

Der europäische Gesamtsieger: BMW Group
Das Produktionswerk Fahrwerks- und Antriebskomponenten der BMW Group
in Dingolfing ist europäischer Gesamtsieger. "Das Management hat ein
zukunftsweisendes Geschäftsmodell entwickelt, es in eine klar
nachvollziehbare Strategie gegossen und dafür Prozesse aufgesetzt,
die es jedem Mitarbeiter ermöglichen, an der Erreichung der Ziele
mitzuwirken - einfach vorbildlich", erklärt Juror Prof. Christoph
Loch. In zwei Jahren wurde die Produktion um zehn Prozent erhöht, die
Lieferzeit zu den Fahrzeug-Endmontagewerken fast halbiert und die
Pünktlichkeitsrate auf 100 Prozent gebracht, so Nikolaus Bauer,
Leiter des Siegerwerks. "Wir haben durch die Bewerbung um den
Industrial Excellence Award die Bestätigung unseres bisherigen Weges
erhalten", erklärt Bauer weiter.

Vom Schaltschrankbau zur Lösungsfabrik
Das Siemens-Werk für Kombinationstechnik in Chemnitz, das
hochkomplexe Schaltschränke für die Steuerung und Energieversorgung
von Produktionsanlagen baut, konnte den zweiten Platz beim
Industriewettbewerb erzielen. Einen großen Teil der Module
produzieren die Chemnitzer eigenständig. Sie integrieren aber auch
Bauteile von Dritten, die selbst während der Montage noch
Änderungswünsche einreichen können. "Wir suchen für jede Anlage mit
dem Auftraggeber nach der besten Lösung und testen jeden Schrank
gründlich, so dass bei der Inbetriebnahme nichts schiefgeht. Das
bietet in dieser Form kein Konkurrent", erläutern Betriebsleiter Nils
Kroemer und Chefcontroller Mike Kempt das Erfolgsrezept. "Das Werk
bietet seinen Kunden eine Flexibilität, wie ich sie noch nie gesehen
habe", bestätigt WHU-Prof. und Wettbewerbsjuror Arnd Huchzermeier.

Innovationsoffensive zeigt Erfolg
Der Hamburger Medizingerätehersteller Weinmann konnte die Jury vor
allem durch seine Innovationsoffensive überzeugen. Selbstständig
operierende Innovationsteams arbeiten stetig an Neuheiten, die die
Produkte besser und das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Das
Management gibt nur die übergeordneten Ziele vor. "Das hat eine
Dynamik entfaltet, die das Werk beständig nach vorne peitscht",
erklärt WHU-Juror Huchzermeier. Die Innovationsoffensive zeigt
Wirkung. Jährliche zweistellige Wachstumsraten haben den Umsatz 2007
auf fast 68 Millionen Euro erhöht - gegenüber 39 Millionen im Jahr
2000. Die Exportquote stieg im gleichen Zeitraum von gut 10 auf rund
35 Prozent.
(Quelle: WirtschaftsWoche 05.05.2008)

Kontakt:
Julia Batzing
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für WirtschaftsWoche-Konferenzen und
-Seminare
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
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E-Mail: julia.batzing@informa.com
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