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Mobilitätsschub zieht Autobauer nach Russland |
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EUROFORUM-Konferenz "Automobilmarkt Russland"
vom 6. bis 8. Oktober 2008 im Hilton Hotel Bonn
Frankfurt/Bonn, Juli 2008. Russland ist auf dem Weg, der größte
Automobilmarkt in Europa zu werden. Einer Studie der
Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers zufolge wurden im ersten
Halbjahr 2008 erstmals mehr Fahrzeuge in Russland als in Deutschland
verkauft. (rp-online.de, 10.07.2008) Auf der Euroforum-Konferenz
"Automobilmarkt Russland", die vom 6. bis 8. Oktober in
Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Russischen Förderation in
Bonn stattfindet, diskutieren Russlandkenner, Automobilfachleute
sowie Finanz- und Rechtsexperten über Erfolgsstrategien in diesem
Wachstumsmarkt. Geschäftsführer und Vorstände von Kfz-Herstellern und
Zulieferern berichten über ihre Erfahrungen in Russland, darunter
Volkswagen, Daimler und MAN Nutzfahrzeuge sowie Russian Machines,
Continental, Bosch und Delphi. Das Veranstaltungsprogramm ist im
Internet abrufbar unter:
http://www.autorussia-conferences.com/?press-dn.
Fedor Khorokhordin, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn,
zeigt die Rahmenbedingungen und Chancen für deutsche Unternehmen im
russischen Fahrzeugmarkt auf. Auf die Trends und Entwicklungen im
russischen Nutzfahrzeugmarkt geht Per Gustav Nilsson (CEO, MAN
Nutzfahrzeuge in Russland) ein. Dmitri Azarov (President, Continental
Automotive CIS) analysiert den Automobilmarkt Russland aus Sicht
seines Unternehmens und spricht über seine Erwartungen für die
nächsten fünf Jahre. Volker Barth (CEO, Russian Machines Systems)
betrachtet den russischen Zulieferermarkt in größerem Rahmen und
schildert die Konsequenzen für die GAZ Group, zu der Russian Machines
gehört. Norbert Pfannstiel (General Manager, OAO Robert Bosch
Saratow) liefert einen Erfahrungsbericht über den Aufbau eines
Zulieferwerks in Russland.
Hintergrundinformationen
Der russische Automobilmarkt wächst jährlich um 20 bis 30 Prozent.
Das Marktvolumen wird nach Schätzungen der Agentur Autostat im Jahr
2012 bei 5,9 Millionen Fahrzeugen liegen. Davon werden gut 40 Prozent
in Russland produziert sein. Der russische Autobauer AvtoVaz
verkaufte von Januar bis Mai 2008 rund 18 Prozent mehr Fahrzeuge. Die
Hersteller Skoda und Mazda haben den Absatz ihrer Fahrzeuge im ersten
Halbjahr 2008 jeweils um über 80 Prozent gesteigert. Allein die
Anzahl der Autos in Moskau ist von 1990 bis 2007 auf mehr als das
Dreifache gestiegen. Die russische Regierung plant
Zollerleichterungen für den Stahlimport und Vergünstigungen für die
industrielle Montage von Autoteilen. Außerdem soll die Einfuhr von
ausländischen Gebrauchtwagen begrenzt werden. Als ein Korridor
zwischen Europa, Russland, Kasachstan und China ist die Autostraße
M-5 vorgesehen, deren Ausbau das russische Verkehrsministerium
finanziell unterstützen will. (russlandonline.ru, 18.07.2008)
Professor Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft an
der Hochschule Nürtingen-Geislingen, ist zuversichtlich: "In Russland
dürfte sich der Aufwärtstrend ungebrochen fortsetzen."
(stuttgarter-nachrichten.de, 14.07.2008)
Kontakt:
Carsten M. Stammen
Pressereferent
EUROFORUM Deutschland GmbH
Ein Unternehmen der Informa Group
Westhafenplatz 1
D-60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 / 244 327 - 3390
E-Mail: carsten.stammen@informa.com Copyright © Hugin AS 2008. All rights reserved.
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