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Fidelity: Asiens Wachstumstrend ist intakt

Kronberg im Taunus, 28. Juli 2008 - Trotz einer Abkühlung der
Weltkonjunktur wird die Wirtschaft in den aufstrebenden
Volkswirtschaften Asiens weiterhin stark wachsen. Die wichtigsten
Gründe hierfür sind laut Fidelity Fondsmanager Wilson Wong die hohe
Kapitaldecke von Staaten und Unternehmen, die gute finanzielle
Situation der Privathaushalte sowie die Exportstärke der Region. Vor
diesem Hintergrund findet Wong zahlreiche attraktive
Investmentgelegenheiten für den Fidelity Funds - Greater China Fund.

Das Investment-Expertenteam von Fidelity International erwartet für
die Region Asien ohne Japan dieses Jahr eine Steigerung des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 7,5 Prozent. Vergangenes Jahr betrug
der tatsächliche Zuwachs 8,9 Prozent. Wenn Chinas BIP, wie für 2008
prognostiziert, um 10,0 Prozent zunimmt, ist die Volksrepublik wie im
Vorjahr das wachstumsstärkste Land Asiens. Die westlichen
Industriestaaten erreichen nur einen Bruchteil dieser Zuwächse: In
den USA erhöht sich das BIP 2008 voraussichtlich um 1,3 Prozent und
in der EU um 1,9 Prozent.

"Die Abkühlung der globalen Konjunktur sowie geldpolitische Maßnahmen
haben Chinas Wirtschaftswachstum zwar gedämpft. Die Volksrepublik
bleibt jedoch eine bedeutende Stütze für die Weltwirtschaft und wird
dieses Jahr rund 12 Prozent und damit 1 Prozentpunkt mehr als 2007
zum globalen Wachstum beitragen. Der langfristige Ausblick für China
sowie für die gesamte Region Asien ohne Japan ist unverändert
positiv", sagte Wong, Fondsmanager des Fidelity Greater China Fund
(ISIN LU0048580855).

Ein Grund für die wirtschaftliche Dynamik Asiens sind niedrige
Steuern. Einige Länder senken derzeit die für Firmen geltenden Sätze
und sorgen zum Teil für deutliche Entlastung. In China vergünstigen
sich die Unternehmenssteuern 2008 voraussichtlich von 33 auf 25
Prozent; in der Sonderwirtschaftszone Hongkong von 17,5 auf 16,5
Prozent. In Korea, Malaysia und Singapur gehen die Steuern für
Unternehmen in diesem Jahr voraussichtlich um bis zu 7 Prozentpunkte
zurück.

Viele Staaten in der Region haben ihre Devisenreserven erhöht; seit
2002 stiegen sie innerhalb von fünf Jahren von knapp einer Billion
US-Dollar auf rund drei Billionen US-Dollar. Zudem bewegt sich die
Staatsverschuldung auf einem niedrigeren Niveau als in den
Industriestaaten. Die Unternehmen haben ihre finanzielle Lage
ebenfalls deutlich verbessert. Lag der Verschuldungsgrad vor zehn
Jahren noch bei rund 80 Prozent, reduziert er sich Prognosen zufolge
2008 auf weniger als 20 Prozent. Auch das von einer wachsenden
Mittelschicht angehäufte Sparvermögen sowie der insgesamt geringe
Verschuldungsgrad der Privathaushalte stabilisieren die Wirtschaft.

Die Zuwächse der Exporte Asiens ohne Japan in die USA sind seit
Beginn 2007 gesunken. Die Lieferungen in die USA stiegen im März 2008
gegenüber dem Vorjahresmonat nur um 3,1 Prozent; zwei Jahre zuvor lag
die Zuwachsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat noch bei 18,6
Prozent. Dagegen verzeichnen die asiatischen Länder ohne Japan starke
Zuwächse bei den Rohstoffexporten. Auch wachsende Ausfuhren in die EU
stärken die asiatische Außenwirtschaft.

Anlass zur Sorge gibt die aktuelle Inflation in vielen asiatischen
Staaten. Besonders die Lebensmittelpreise tendieren seit Jahresbeginn
stark nach oben. "Die Inflation stellt ein Risiko für das
wirtschaftliche Wohlergehen der Region dar. Die Regierungen haben
aber bereits erste Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Notenbanken sind zu
Zinserhöhungen bereit und werden alles unternehmen, um die
Bevölkerung vor der Teuerung zu schützen", so Wong. So hat zum
Beispiel China dieses Jahr schon vier Mal die Mindestreservequote für
Banken erhöht, um damit die Geldmenge zu verringern.

Der langfristige Ausblick für Investoren an den asiatischen Börsen
außerhalb Japans ist positiv. Wong sucht für den Fidelity Greater
China Fund nach attraktiven Aktien großer und mittlerer Unternehmen
aus China, Hongkong und Taiwan. Chinesische Aktien hatten mit rund
einem Drittel zuletzt den größten Anteil am Fondsvermögen. Titel aus
Hongkong stellten ein Fünftel, Papiere aus Taiwan ein Viertel des
Vermögens.

Der Fondsmanager wendet eine gezielte Einzeltitelauswahl an.
Grundlage hierfür sind zahlreiche Gespräche mit
Unternehmensvertretern vor Ort sowie die Analysen des Fidelity
Investment-Expertenteams. Wong investiert bevorzugt in Unternehmen,
die dauerhaft einen starken Cashflow gewährleisten. Dadurch sind im
Portfolio hauptsächlich Aktien von Unternehmen mit attraktiver
Dividendenrendite und starkem Ertragswachstum vertreten. Seit dem 31.
Mai 2003 erzielte der Fonds innerhalb von fünf Jahren eine
Wertentwicklung von 208,4 Prozent, während der Vergleichsindex im
gleichen Zeitraum nur um 177,6 Prozent stieg. Auch über drei Jahre
sowie über ein Jahr übertraf der Fonds seinen Vergleichsindex
deutlich.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit erlauben keine Rückschlüsse
auf die künftige Entwicklung. Den hohen Chancen, die mit Investments
in Aktienfonds verbunden sind, stehen größere Risiken gegenüber. So
kann etwa der Wert der Anteile von Aktienfonds schwanken und ist
nicht garantiert. Überdies können Provisionen das Anlageergebnis
beeinflussen.

______________________________________________________________________________________________
Fidelity International ist ein auf allen bedeutenden Finanzmärkten
aktives Fondsmanagement-Unternehmen und verwaltet ein Fondsvermögen
von 208,5 Milliarden Euro (Stand 31.12.2007). Die mehr als 1.000
Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte
Investmentexpertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen
die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die
Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern
anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL
Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment
Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im
Taunus, betreuen ein Fondsvermögen von 12,25 Milliarden Euro,
vertreiben 104 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand:
31.12.2007). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich
produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine
Anlageempfehlungen.

Herausgeber: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476
Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Dr. Christian Wrede, Dr. Andreas Prechtel
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Fidelity International
Unternehmenskommunikation

Stefan Barkhausen Telefon 0 61 73.5 09-38 75

Telefax 0 61 73.5 09-48 79
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