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Schritte zur Verbesserung der Situation in Simbabwe umrissen

Benennung der Handlungsprioritäten für nationale Regierung und
internationale Gemeinschaft

WATERLOO, KANADA--(Marketwire - October 01, 2008) - Das Centre for
International Governance Innovation (CIGI) veröffentlichte heute zwei
Berichte über die nötigen Schritte, die Simbabwe und die
internationale Gemeinschaft vornehmen müssen, um das Land wieder in
Richtung einer verbesserten nationalen Lage und einer nachhaltigen
Entwicklung zu bringen.

Simbabwe in der Krise: Mugabes Politik und sein Versagen weisen trotz
der Tatsache, dass das Land zu einer wirtschaftlichen und sozialen
Unruhezone und zu einer politische Belastung für den Rest des
südlichen Afrikas geworden ist, darauf hin, dass ,,Simbabwe einer der
hoffnungsvollsten Orte auf dem Kontinent ist", gerade in Anbetracht
des unvermeidlichen bevorstehenden Rücktritts von Präsident Robert
Mugabe vom politischen Amt.

Die Autoren empfehlen fünf notwendige Schritte, um die Situation im
Land zu verbessern: (1) Vertrauen in die Regierung wiederherstellen,
(2) sich Finanzflüsse und Geldüberweisungen von Emigranten ins
Heimatland für eine nachhaltige Entwicklung zunutze machen, (3)
Beziehungen mit multilateralen Institutionen fortführen, (4) ein
Landverpachtungs- und Landwirtschaftssystems zur Sicherstellung der
Nahrungsmittelversorgung entwickeln und (5) wirtschaftliche
Richtlinien und Institutionen reformieren. Im Gegenzug muss die
internationale Gemeinschaft Folgendes in Erwägung ziehen:
Verbesserung der Unterstützung von vertriebenen Simbabwern durch die
Vereinten Nationen, Vorbereitung von Aufbauprogrammen für die
Wirtschaft, Bereitstellung von angemessenen Fördermitteln und
Ermutigung und Unterstützung für die Rückkehrer der simbabwischen
Diaspora.

Neben der Ausführung und Unterstützung der oben genannten Maßnahmen
sei ein Ergebnis in dem sich lange hinziehenden Kampf um einen
Nachfolger für Präsident Robert Mugabes Regierung der Schlüssel zur
Verbesserung der Lage, so der Bericht.

,,Das Land verfügt über eine der am besten ausgebildeten
Bevölkerungen auf dem Kontinent", erläuterte CIGI Forschungsleiter
Hany Besada, einer der Mitautoren des Berichts. ,,Seine gut
entwickelte Infrastruktur ist der Neid seiner Nachbarn. Zudem haben
die Simbabwer in den jüngsten Wahlen politischen Mut und Einsatz für
Demokratie gezeigt. Dies verspricht den Weg für eine Übergangszeit
nach Mugabe zu ebnen hin zu einer verantwortungsvollen und
zugänglichen Regierung."

Zusätzlich zu diesem Arbeitspapier wird die CIGI einen detaillierten
Bericht mit dem Titel ,,Picking Up the Pieces of Zimbabwe's Economy"
(Auflesen der Teile der simbabwischen Wirtschaft) veröffentlichen.
Beide Berichte werden im Rahmen des Fragile States-Programms von CIGI
veröffentlicht, welches am 2. und 3. Oktober einen Workshop zu
Simbabwe in Johannesburg (Südafrika) veranstalten wird.

Beide Veröffentlichungen wurden vom CIGI Forschungsleiter und
Programmleiter Hany Besada und Nicky Moyo, Leiter des Development
Enterprise Africa Trust (DEAT), einer in Simbabwe ansässigen
Organisation für Forschungspolitik, verfasst

Zum Einsehen oder Herunterladen von Kopien dieser Berichte, besuchen
Sie bitte www.cigionline.org/publications

Das Centre for International Governance Innovation (CIGI) ist ein
unabhängige, unparteiische Expertenkommission, die sich mit
internationalen Regierungsherausforderungen auseinandersetzt. CIGI
wird von einer Gruppe erfahrener Fachleute und ausgewählter
Akademiker geführt und unterstützt die Forschung, bildet Netzwerke,
treibt die Debatte über Richtlinien voran, schafft Möglichkeiten und
schafft neue Ideen für multilaterale Verbesserungen in der
Staatsführung. Die interdisziplinäre Arbeit der CIGI umfasst neben
der Durchführung einer umfangreichen Agenda an Forschungs-,
Veranstaltungs-, und Publikationsvorhaben die Zusammenarbeit mit
politischen, geschäftlichen und akademischen Gemeinschaften auf der
ganzen Welt. CIGI wurde 2002 von Jim Balsillie, einem der CEOs von
RIM (Research In Motion) gegründet, und arbeitet mit einer Vielzahl
strategischer Partner, insbesondere mit der Regierung von Kanada und
der Regierung von Ontario, zusammen und erhält dankbar angenommene
Unterstützung von diesen. Für weitere Informationen besuchen Sie
bitte www.cigionline.org.


Ansprechpartner:
Ansprechpartner für die Medien:
The Centre for International Governance Innovation
Neve Peric, Leiter der Pressearbeit
(519) 885-2444 Durchwahl 390
E-Mail: nperic@cigionline.org
Website: www.cigionline.org
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