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Studie von HWWI und Börse Hamburg: Norddeutsche Handelsplätze mit großem Zukunftspotenzial

Hamburg, 15. Oktober 2008 - Die Börse Hamburg wird auch künftig auf
das traditionelle Wertpapiergeschäft setzen und gleichzeitig den
Ausbau von Handelsplattformen für Spezialprodukte vorantreiben. Dies
bekräftigte Dr. Friedhelm Steinberg, Präsident der Hanseatischen
Wertpapierbörse Hamburg, bei der Präsentation der Studie "Von der
regionalen zur funktionalen Börse". Diese ist in Kooperation mit dem
Hamburgischen WeltWirtschafts Institut (HWWI) entstanden und
beschreibt anlässlich des 450. Jubiläums der Hamburger Börse bereits
etablierte Innovationen sowie künftige Entwicklungen im
Wertpapierhandel. Das HWWI analysiert in seinem Teil der Studie
mögliche Zukunftsfelder für die Wertpapierbörsen Hamburg und
Hannover.

"Das Erschließen neuer Anlageklassen für die Marktteilnehmer ist eine
über Jahrhunderte eingeübte Fähigkeit. Diese Innovationsfähigkeit
zeichnet unsere Börse aus. So waren wir schon immer Vorreiter und
haben den Markt stets mit neuen Ideen belebt", so Dr. Steinberg.
Beispiele sind die Einführung des börslichen Fondshandels in
Deutschland oder der erfolgreiche Aufbau der Fondsbörse Deutschland
als Plattform für den Handel geschlossener Fonds. Im September 2008
startete die Policenbörse Deutschland für den Handel mit
Lebensversicherungen.

Ein weiterer Wettbewerbsfaktor ist die Verbindung mit der Börse
Hannover unter dem Dach der gemeinsamen Trägergesellschaft Börsen AG.
"Durch die Bündelung unserer Kompetenzen sowie das Aufgreifen neuer
Trends sind die Börsen Hamburg und Hannover für die Zukunft gut
gerüstet, trotz Finanzkrise und wachsendem Wettbewerb eine gewichtige
Rolle unter Deutschlands Börsenplätzen zu spielen", sagte Prof. Dr.
Hans Heinrich Peters, Vorstand der Börsen AG, der Trägergesellschaft
der Börsen Hamburg und Hannover.

Das HWWI analysiert in der Studie, welche realwirtschaftlichen
Veränderungen die Grundlage für neue Finanzprodukte sein können - und
welche Entwicklungschancen sich daraus für die Börsen Hamburg und
Hannover ergeben. Erstes zentrales Zukunftsfeld ist der demografische
Wandel, der sich stark auf die Immobilienwirtschaft auswirkt. "Die
Börsen AG hat bereits innovative Produkte entwickelt, mit denen
vonseiten der Finanzmärkte die Flexibilität der Wohnungsmärkte
vergrößert wird. Die Fondsbörse Deutschland bietet hierfür
Potenzial", sagte Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor und
Geschäftsführer des HWWI. Auf die Globalisierung des Handels und das
Wachstum bei entsprechenden Finanzprodukten haben die Börsen Hamburg
und Hannover mit einem maritimen Informationsportal reagiert. Auch im
Zusammenhang mit dem Wandel zu einer nachhaltigen Energieversorgung
leisten die Handelsplatzbetreiber einen Beitrag: Um die Finanzierung
nachhaltiger Investments transparent zu machen, hat die Börse
Hannover den Global Challenges Index entwickelt.

Die Studie ist kostenlos zu beziehen über die Börse Hamburg, Telefon
040/36 13 02-0, E-Mail: info@boersenag.de.

Die 1999 gegründete Börsen AG ist die Trägergesellschaft der Börsen
Hamburg und Hannover. An den beiden Handelsplätzen sind mehr als
8.500 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, Anleihen, Options- und
Genussscheine sowie Zertifikate. Zudem lassen sich über die
speziellen Handelsplattformen der Börsen AG offene sowie geschlossene
Fonds handeln. Zu den Handelsteilnehmern der Unternehmensgruppe
zählen mehr als 150 in- und ausländische Kreditinstitute und
Finanzdienstleistungsunternehmen.

Die Börsen AG erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht
ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen.
Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für
künftige Renditen.

Pressekontakt:
Börsen Hamburg und Hannover
Kay Homann
Telefon: 040 - 36 13 02 - 31
E-Mail: presse@boersenag.de
Internet: www.boersenag.de

fischerAppelt, ziegler GmbH Financial Communications
Christoph Doebbelin
Telefon: 040/899 699-949
E-Mail: cd@fischerappeltziegler.de


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