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GFKL setzt auf Forderungsmanagement und Software |
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- Trennung vom Geschäftsbereich Leasing unter gleichzeitiger
Konzentration auf die Hauptgeschäftsfelder Forderungsmanagement und
Software
- Veräußerung der defizitären Leasinggesellschaft in Spanien
vollzogen
- Unternehmensgruppe nutzt ihre außerordentlich gute Startposition im
Wachstumsmarkt Forderungsmanagement
Essen, 11. November 2008. Der Vorstand der GFKL Financial Services AG
hat beschlossen, die Unternehmensgruppe zukünftig auf die bisherigen
wachstums- und margenstarken Hauptgeschäftsfelder
Forderungsmanagement (Inkasso / Factoring) und Software zu
konzentrieren. In diesen beiden Bereichen sind bereits heute rund
1.500 GFKL-Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem derzeit betreuten
Forderungsvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro zählt GFKL bereits
heute zu den führenden Inkassounternehmen in Deutschland.
Zu der zukünftigen Ausrichtung der GFKL-Unternehmensgruppe erläutert
Dr. Peter Jänsch: "In den Geschäftsbereichen Inkasso und Software
wachsen wir pro Jahr mit über 30 Prozent und erwirtschaften eine
gesunde Umsatzrendite von mehr als 20 Prozent. Durch den Rückzug aus
dem Leasinggeschäft wird bei GFKL Liquidität in Höhe von rund 150
Millionen Euro frei, die uns in die Lage versetzen wird, die
Wachstumschancen im margenstarken Inkassomarkt zukünftig noch stärker
zu nutzen. Unter voller Rückendeckung unserer Gesellschafter können
wir nun alle Kraft in die Gewinnung weiterer Marktanteile legen."
Ebenso zählt das Factoring zu einem wichtigen Baustein des
Geschäftsbereiches Forderungsmanagement und ist von strategischer
Bedeutung. Die Universal Factoring GmbH ist im September 2008 von der
WestLB AG als Dienstleistungspartner im Factoring ausgewählt worden.
Dr. Peter Jänsch, Vorstandsvorsitzender der GFKL Financial Services
AG, zu den Gründen für die Trennung vom Leasinggeschäft: "Die
Rahmenbedingungen auf den Finanzmärkten haben sich so verändert, dass
die Ökonomie unseres Leasinggeschäftes nachhaltig negativ beeinflusst
wird. Gleichzeitig bieten die derzeitigen Verwerfungen auf den
Finanzmärkten Spezialdienstleistern wie GFKL besondere
Wachstumsmöglichkeiten im Forderungsmanagement für Banken und
Versicherungen, den Hauptkunden von GFKL."
Darüber hinaus belaste das Leasing, so Dr. Peter Jänsch, wegen der
starken Beanspruchung der Bilanz das Eigenkapital von GFKL und
beschränke so das künftige Wachstum in den ertragsstärkeren
Geschäftsfeldern Forderungsmanagement und Software.
Die bereits angekündigte Veräußerung der defizitären
Leasingaktivitäten in Spanien wurde bereits vollzogen. Das spanische
Tochterunternehmen der GFKL, die Universal Lease Iberia mit 100
Mitarbeiten am Standort Sevilla und einem Flottenbestand von rund
15.000 Fahrzeugen wurde an die ING Car Lease Spanien veräußert. Dr.
Peter Jänsch zu den Gründen der Veräußerung: "GFKL betrieb in Spanien
das Geschäft mit offenen Restwerten, das Renting. Diese Restwerte
müssen heute, anders als noch vor einem Jahr, mit so viel
Eigenkapital unterlegt werden, dass eine Fortführung des Geschäfts
für GFKL nicht mehr rentabel war."
GFKL wird sich auch von den deutschen Leasingaktivitäten seines
Tochterunternehmens Universal Leasing GmbH trennen. Über einen
Großteil der deutschen Leasingaktivitäten (Region Süd und West)
werden im Moment Gespräche mit einem potentiellen Interessenten
geführt. Der Leasinggeschäftsbetrieb in der Region Nord und Ost mit
rund 50 Mitarbeitern wird bis Ende des Jahres eingestellt werden. Dr.
Peter Jänsch zu den Gründen dieser Entscheidung: "Wir reagieren damit
auf die Verschlechterung der Refinanzierungsmöglichkeiten an den
Kapitalmärkten. Die bestehenden Kreditzusagen werden alle erfüllt und
das bestehende Leasinggeschäft wird in den nächsten Jahren
ordnungsgemäß weiter betreut. Das Neugeschäft hingegen wird
schrittweise bis zum Jahresende eingestellt."
Der Vorstand strebt eine Veräußerung der weiteren Leasingaktivitäten
bis Ende des Jahres in den Niederlanden und England an.
Aus heutiger Sicht ist eine exakte Vorhersage für das
Konzernjahresergebnis nicht möglich. In den Kerngeschäftsfeldern
Forderungsmanagement und Software rechnen wir für das Gesamtjahr 2008
mit einem sehr positiven operativen Ergebnis.
Über die GFKL Financial Services AG
GFKL ist ein Finanzdienstleister für modernes Forderungsmanagement
mit den Geschäftsbereichen Inkasso und Software. Die Kompetenz der
Unternehmensgruppe im Dienstleistungssegment Inkasso reicht von der
treuhänderischen Betreuung von Handels- und Kreditforderungen bis zur
Bewertung, Übernahme und Abwicklung von Konsumenten- und
Immobiliendarlehen. Mit einem derzeit betreuten Forderungsvolumen von
mehr als 20 Milliarden Euro zählt GFKL zu den führenden
Inkassounternehmen in Deutschland. Im Technologiesegment bietet GFKL
moderne Softwarelösungen für den vollständigen Kreditprozess von
Banken sowie für die gesamte Wertschöpfungskette von Versicherungen
an, ergänzt um Lösungen für automatisierte Mahnverfahren von
Industrieunternehmen und den Public Sector.
Pressekontakt:
Katrin Schwarz
Leiterin Konzernkommunikation
und Investor Relations
Tel.: +49 (0)201/102-1192
Fax: +49 (0)201/102-1102-462
E-Mail: katrin.schwarz@gfkl.com
Internet: www.gfkl.com
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