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Fidelity Investmentausblick: Diversifikation und Umsicht sind die Gebote für 2009

Kronberg im Taunus, 3. Dezember 2008 - Der Einfluss der weltweiten
Rezession und der Erfolg der staatlichen Hilfspakete bestimmen 2009
die Richtung an den internationalen Finanzmärkten. Fidelity
Fondsmanager Trevor Greetham rechnet mit starken Ausschlägen bei
Aktien und einer relativ stabilen Entwicklung von Anleihen. Eine
breite Streuung über verschiedene Anlageklassen hält er in diesem
Umfeld für das beste Mittel, um Risiken zu kontrollieren. Bei Aktien
bieten sich in defensiven Branchen wie dem Grundbedarfsgüter- und dem
Gesundheitssektor risikobereiten Investoren Einstiegsgelegenheiten.

Das Jahr 2009 stellt Anleger vor große Herausforderungen. Das globale
Wirtschaftswachstum verlangsamt sich deutlich, zahlreiche Länder
steuern auf eine Rezession zu oder verzeichnen bereits ein Schrumpfen
ihres Bruttoinlandsprodukts. "Negative Wirtschaftsdaten einerseits
und das Eingreifen von Regierungen und Notenbanken andererseits
werden 2009 für starke Marktschwankungen sorgen", sagte Trevor
Greetham, Fondsmanager des Fidelity Funds - Multi Asset Strategic
Fund (ISIN LU0267387503).

Anleger sollten sich daher in Geduld üben und überlegt vorgehen.
Statt zu versuchen, bei Investments den perfekten Ein- und
Ausstiegszeitpunkt zu finden, rät Greetham, das Vermögen auf mehrere
Anlageklassen zu verteilen oder in einen Mischfonds zu investieren.
So können vergleichsweise risikoarme Anleiherenditen mit den
Gewinnchancen bei schwankungsreicheren Anlageklassen wie etwa Aktien
kombiniert werden.

Anleihen sind 2009 attraktiv

Anleihen bieten 2009 voraussichtlich bessere Perspektiven als Aktien
und Geldmarktpapiere. Nachdem 2008 die Bekämpfung der Inflation für
die Notenbanken im Vordergrund stand, wird die größte Sorge im
kommenden Jahr eine mögliche Deflation sein, also Preisrückgänge bei
Waren, Dienstleistungen, Löhnen und Vermögen. Fallende
Rohstoffpreise, verursacht durch geringeres Wachstum und weniger
Nachfrage, sind die ersten Anzeichen einer solchen Entwicklung.
"Staatsanleihen dürften 2009 attraktiv sein, weil die Zentralbanken
in einem Umfeld abnehmender Inflationsraten und schwächerer
Wirtschaftsdaten die Zinsen voraussichtlich weiter senken werden",
sagte Greetham.

Investoren, die eine höhere Rendite erzielen möchten, können in
Unternehmensanleihen investieren. Deren Verzinsung liegt über der von
Staatspapieren - ihr Risiko allerdings auch. Greetham: "Wir gehen
davon aus, dass die momentan noch niedrigen Ausfallraten bei
Unternehmensanleihen steigen werden."

Bei Aktien auf die richtigen Branchen setzen

Aktionäre werden bei vielen Unternehmen mit sinkenden
Gewinnaussichten einerseits und mit attraktiven Bewertungen
andererseits konfrontiert: Durch die Kurskorrekturen sind die
Dividendenrenditen zahlreicher Gesellschaften gestiegen. Viele Aktien
notieren, verglichen mit Unternehmensgewinnen und Vermögenswerten,
unter Wert. "Wahrscheinlich haben wir den Tiefpunkt der Finanzkrise
bereits hinter uns. Vor allem in Titel aus dem Konsumgütersektor ist
eine Rezession schon eingepreist; sie erscheinen deshalb attraktiver
als Aktien aus vielen anderen Branchen", meinte Greetham. Darüber
hinaus könnten defensive Branchen wie der Gesundheitssektor und
Produzenten von Grundbedarfsgütern besser abschneiden als der breite
Markt. Finanzwerte erzielen voraussichtlich eine höhere
Wertentwicklung als Industrieaktien.

Weiterhin sinkende Immobilienpreise

Bei Wohnimmobilien prognostiziert Greetham einen anhaltenden, wenn
auch schwächeren Preisverfall als noch 2008. Das Geschäft mit
Gewerbeimmobilien wird auch 2009 von der zurückhaltenden
Kreditvergabe der Banken in Mitleidenschaft gezogen werden. Sowohl
der Wohn- als auch der Gewerbeimmobilienmarkt leiden momentan
überproportional unter den Folgen der Finanzkrise. Das niedrige
Zinsniveau könnte aber allmählich positive Auswirkungen auf die
Immobilienmärkte haben.

Industrienationen besser als Schwellenländer

Die Abkoppelungsthese, die besagt, dass die Schwellenländer trotz
eines Abschwungs in den Industriestaaten ein hohes
Wirtschaftswachstum erzielen können, ist mit der weltweiten Rezession
nicht mehr zu halten. Während der globalen Abkühlung werden sich die
Aktienmärkte der Industrienationen besser entwickeln als die der
Schwellenländer. Besondere Chancen sieht Greetham im US-Aktienmarkt,
der vom erstarkten US-Dollar, seiner breiten Diversifikation und dem
hohen Gewicht der Konsumgüter- und der Gesundheitsbranche profitieren
könnte. Fallende Energiepreise und sinkende Rückzahlungsraten für
Hypothekenkredite eröffnen den US-amerikanischen Verbrauchern größere
finanzielle Spielräume, sodass der Konsum wieder anziehen könnte.

Mit ausgewogenem Portfolio auf Aufschwung warten

Auf eine andauernde Erholung an den Aktienmärkten müssen Investoren
wahrscheinlich noch eine Weile warten. Erste Anzeichen für steigende
Börsenkurse können spürbare Wirkungen der Konjunkturpakete, eine
zunehmende Kreditvergabe der Banken und eine stärkere Nachfrage an
den Immobilienmärkten sein. Mit einem ausgewogenen Portfolio sind
Anleger am besten gegen die bis dahin zu erwartenden starken
Kursschwankungen gewappnet.

_________________________________________________________________________________________________
Fidelity International ist ein auf allen bedeutenden Finanzmärkten
aktives Fondsmanagement-Unternehmen und verwaltet ein Fondsvermögen
von 163,6 Milliarden Euro (Stand 30.06.2008). Die mehr als 1.000
Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte
Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen
die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die
Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern
anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL
Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment
Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im
Taunus, betreuen ein Fondsvermögen von 10,3 Milliarden Euro,
vertreiben 113 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand:
30.06.2008). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich
produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine
Anlageempfehlungen.

Herausgeber: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476
Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Jochen Lucht, Dr. Andreas Prechtel, Dr. Christian
Wrede
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Fidelity International
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Telefax 0 61 73.5 09-48 79
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