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Fidelity: Gesunde Aussichten für Pharmaaktien |
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Kronberg im Taunus, 19. Januar 2009 - Die Gesundheitsbranche beweist
in der Finanzkrise relative Stärke. Hilary Natoff, Fondsmanagerin des
Fidelity Global Health Care Fund, sieht aber auch langfristig gute
Ertragschancen für ausgewählte Pharmatitel. Die Schwellenländer
eröffnen neue Absatzmöglichkeiten. Generikahersteller profitieren von
der großen Nachfrage nach kostengünstigen Medikamenten. Auch
innovative Präparate für eine immer älter werdende Bevölkerung
erschließen Pharmaunternehmen ein erhebliches Geschäftspotenzial.
Pharmawerte haben während des weltweiten Einbruchs der Aktienkurse im
zweiten Halbjahr 2008 besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt. Der
Gesundheitssektor ist äußerst defensiv, da er weitgehend unabhängig
von der konjunkturellen Entwicklung funktioniert. "Pharmaaktien sind
zudem günstig bewertet: Ihr Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei
rund zehn, während es vor zehn Jahren noch bei etwa 35 lag", sagte
Hilary Natoff, Fondsmanagerin des Fidelity Funds - Global Health Care
Fund (ISIN LU0114720955).
Gut vorbereitet auf radikale Umbrüche
Doch nicht nur in der aktuellen Krise bietet der Gesundheitssektor
attraktive Investmentchancen. Auch langfristig hat die Branche dank
eines tiefgehenden Wandels gute Perspektiven. So haben die weltweit
führenden Pharmaunternehmen rechtzeitig auf ablaufende Patente
reagiert. Sie kooperieren verstärkt mit Generikaherstellern, um neue
Absatzmärkte in den Schwellenländern zu erschließen. Denn diese
Ländergruppe wird sich in den kommenden Jahren zu einem
Schlüsselmarkt für die Gesundheitsindustrie entwickeln. Steigende
Einkommen bei gleichzeitig wachsender Bevölkerungszahl erhöhen die
Nachfrage nach besserer medizinischer Versorgung. Ein Beispiel ist
die Zusammenarbeit von GlaxoSmithKline mit Aspen Pharmacare. Das
südafrikanische Unternehmen ist auf den Vertrieb in Schwellenländern
spezialisiert und profitiert von der momentanen Entwicklung.
Kostendruck und neue Märkte
Doch so groß die Nachfrage auch ist - Medikamente müssen
erschwinglich bleiben. Regierungen und Krankenkassen haben oft nur
ein geringes Budget zur Verfügung, um die medizinische Versorgung für
alle zu gewährleisten. Nutznießer hiervon sind vor allem Hersteller
der günstigeren Generika. Aktien solcher Unternehmen haben deshalb
ein größeres Wachstumspotenzial als Papiere von Produzenten
patentgeschützter Marken.
Zahlreiche Marktchancen eröffnen sich durch die Nachfrage nach
innovativen Präparaten, mit denen sich Krankheiten wie Aids und Krebs
besser behandeln lassen. Der demografische Wandel hin zu einer immer
älter werdenden Gesellschaft bietet Pharmaunternehmen sehr gute
Gewinnaussichten. So werden beispielsweise Firmen, die neuartige
Alzheimer-Medikamente auf den Markt bringen, oder Hersteller
medizinischer Hilfsmittel wie Hörgeräte profitieren.
Strenge Auswahlkriterien für das Portfolio
Als aussichtsreich gelten für Fondsmanagerin Natoff Firmen, die über
eine starke Produktpalette verfügen oder an neuen Medikamenten
arbeiten. "Ich interessiere mich vor allem für Unternehmen, die
einzigartige Medikamente anbieten und über ein langes
Alleinverkaufsrecht dafür verfügen", sagte Natoff. Die
Preiskalkulationen müssen Kürzungen im Gesundheitsbereich bereits
berücksichtigen und Patentrisiken müssen gering sein. Zudem sollten
neue, Erfolg versprechende Produkte in Aussicht stehen. Größte
Positionen im Fidelity Global Health Care Fund sind derzeit Johnson &
Johnson (9,1 Prozent), Roche Holdings Genussscheine (6,8 Prozent) und
Novartis (6,5 Prozent) (Stand: 30. November 2008). Über fünf Jahre
befindet sich der Fonds im ersten Quartil, gehört also zu den besten
25 Prozent seiner Anlageklasse. Wertentwicklungen in der
Vergangenheit erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf die künftige
Entwicklung. Den hohen Chancen, die mit Investments in Aktienfonds
verbunden sind, stehen größere Risiken gegenüber. So kann etwa der
Wert der Anteile von Aktienfonds schwanken und ist nicht garantiert.
Überdies können Provisionen das Anlageergebnis beeinflussen.
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Fidelity International ist ein auf allen bedeutenden Finanzmärkten
aktives Fondsmanagement-Unternehmen und verwaltet ein Fondsvermögen
von 163,6 Milliarden Euro (Stand 30.06.2008). Die mehr als 1.000
Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte
Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen
die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die
Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern
anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL
Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment
Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im
Taunus, betreuen ein Fondsvermögen von 10,3 Milliarden Euro,
vertreiben 113 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand:
30.06.2008). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich
produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine
Anlageempfehlungen.
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Kronberg im Taunus.
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