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Fidelity Rentenexperten: Renditechancen bei Unternehmensanleihen bleiben hoch

Kronberg im Taunus, 16. Februar 2009 - Die Chancen auf hohe Erträge
aus Unternehmensanleihen bleiben bis weit ins Jahr 2009 erhalten, so
die Rentenexperten von Fidelity International. Die Renditen sind so
hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr, und der Renditeaufschlag
gegenüber Staatsanleihen (Spread) hat historische Höchststände
erreicht.

Unternehmensanleihen bieten auch in den kommenden Monaten die
Aussicht auf attraktive Renditen - selbst wenn Kurse und Spreads auf
ihrem aktuellen Niveau bleiben. Im europäischen Durchschnitt beträgt
der effektive Jahreszinssatz derzeit mehr als 7 Prozent. Hintergrund
ist, dass die Unternehmen wegen der allgemeinen Verunsicherung hohe
Risikoprämien bieten müssen, wenn sie an frisches Kapital kommen
möchten.

"2009 wird voraussichtlich ein gutes Jahr für Investoren, die auf
Unternehmensanleihen setzen. Wer sich hier engagieren möchte, sollte
zunächst kleine Positionen aufbauen und diese vorsichtig erweitern.
Denn die Kreditmärkte befinden sich in einer Ausnahmesituation und
die wirtschaftlichen Aussichten sind noch schwach", sagte Erick
Muller, Product Director Fixed Income bei Fidelity International.

Für eine weiterhin hohe Attraktivität von Unternehmensanleihen in den
kommenden Monaten spricht die zuletzt deutlich zurückgegangene
Teuerung. Da für Unternehmensanleihen in aller Regel feste Zinsen
gezahlt werden, verringert eine hohe Inflationsrate die Nettogewinne.
Aktuell besteht diese Gefahr jedoch nicht. Denn die Inflationsraten
sind momentan weltweit auf dem Rückzug. Eine expansive Geldpolitik,
wie sie derzeit von bedeutenden Notenbanken verfolgt wird, treibt
jedoch unter normalen Umständen mittelfristig die Inflation in die
Höhe. Die Ausweitung der Geldmengen wird nach Einschätzung der
Fidelity-Rentenexperten im aktuellen Umfeld aber eher zu
Währungsabwertungen führen.

Da viele Investoren noch abwarten, bietet sich jetzt ein guter
Zeitpunkt, um in Unternehmensanleihen einzusteigen. "Im Zuge der
Finanzkrise haben viele Investoren Unternehmensanleihen verkauft.
Dieser Trend wird sich 2009 umkehren, und die Märkte werden sich
beruhigen. In Großbritannien zieht die Nachfrage nach
Unternehmensanleihen-Fonds bereits an", so Muller.

Denkbar ist auch, dass Regierungen und Notenbanken zum Eindämmen der
Finanzkrise beschließen, Unternehmensanleihen zu kaufen und damit die
Nachfrage im Markt zu erhöhen. Die Rentenmärkte würden dadurch zu
einer gut funktionierenden Kapitalquelle insbesondere für solide
Unternehmen. Diese hätten dadurch eine Alternative zur Refinanzierung
über Bankkredite, die im gegenwärtigen Marktumfeld nur schwierig oder
überhaupt nicht erhältlich sind.

In den vergangenen Wochen haben sich Unternehmensanleihen deutlich
besser entwickelt als Staatsanleihen. Im Januar erzielten europäische
Staatsanleihen im Schnitt ein Minus von 1,1 Prozent, während
Unternehmenspapiere positive Wertentwicklungen erzielten.
Bemerkenswert hoch war im vergangenen Monat der Renditevorsprung, den
Anleihen von Emittenten mit niedriger Kreditnehmerbonität (High
Yields) gegenüber Anbietern mit höheren Ratings erzielten. Im
Vergleich mit Staatspapieren stiegen die Spreads im europäischen Raum
zeitweise auf mehr als zehn Prozent.

Attraktiv sind Unternehmensanleihen auch, weil sie sich
voraussichtlich wie zu Beginn des Jahrzehnts entwickeln. Als sich die
Aktienmärkte vom Platzen der Technologieblase erholten, übertrafen
die Renditen von High Yields die von Aktien. Dies könnte sich
wiederholen, da Anleihekurse schlechte Nachrichten stärker
widerspiegeln als die Preise vieler anderer Wertpapiere.

Den Chancen im Unternehmensanleihen-Markt stehen aber auch Risiken
gegenüber: So könnte zum einen eine stark wachsende Anzahl von
Anleiheemissionen zu einem sinkenden Zinsniveau führen. Zum anderen
könnten zahlreiche Banken und Hedgefonds ihre Unternehmensanleihen
verkaufen, um ihren Fremdfinanzierungsgrad zu senken. Außerdem
besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Kreditausfallraten
weiter steigen. Wegen der ungünstigen Wirtschaftslage mussten bereits
einige Banken, Industrie- und Handelsunternehmen aufgeben. Doch
hiervor sind vor allem Emittenten mit geringer Kreditnehmerbonität
betroffen, so dass dieses Risiko durch eine gezielte
Einzeltitelauswahl sinkt.

_____________________________________________________________________________________________
Fidelity International ist ein auf allen bedeutenden Finanzmärkten
aktives Fondsmanagement-Unternehmen und verwaltet ein Fondsvermögen
von 163,6 Milliarden Euro (Stand 30.06.2008). Die mehr als 1.000
Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte
Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen
die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die
Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern
anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL
Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment
Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im
Taunus, betreuen ein Fondsvermögen von 10,3 Milliarden Euro,
vertreiben 113 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand:
30.06.2008). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich
produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine
Anlageempfehlungen.

Herausgeber: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476
Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Jochen Lucht, Dr. Andreas Prechtel, Dr. Christian
Wrede
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Fidelity International
Unternehmenskommunikation

Marion Dreßler Telefon 0 61 73.5 09-38 70
marion.dressler@fil.com

Stefan Barkhausen Telefon 0 61 73.5 09-38 75
stefan.barkhausen@fil.com

Telefax 0 61 73.5 09-48 79
presse@fidelity.de


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