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2008: Nationale Suisse auch in schwierigen Zeiten mit konstantem Leistungsausweis, höherer Solidität und gestärktem Eigenkapital

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Die Nationale Suisse Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 2008 trotz
widriger Umstände solide Resultate:

- Zweitbestes je erzieltes Konzernergebnis von CHF 73.7 Mio. (VJ
88.2
Mio).

- Steigerung des Eigenkapitals auf CHF 601.7 Mio. (VJ 591.7
Mio.).

- Wertvermehrende Verzinsung des Eigenkapitals mit einem Return
on
Equity (ROE) von 12.5%
(VJ 14.4%).

- Senkung der Combined Ratio in Nichtleben auf 97.7% (VJ 101.9%).

-
Stagnierender Umsatz mit einem Prämienaufkommen brutto von CHF 1.67
Mia. (VJ ohne Sondereinflüsse CHF 1.66 Mia.). Festhalten an
qualitativ hochstehendem Underwriting.

- Strategische Neupositionierung wird kraftvoll vorangetrieben.

Der
Generalversammlung vom 18. Mai 2009 werden ein Aktiensplit im
Verhältnis 1:20 sowie eine Aktiendividende (Gratisaktien) beantragt.
Neben der Zuwahl von Dr. Bruno H. Letsch werden die an der nächsten
Generalversammlung ablaufenden Mandate von drei bisherigen
Verwaltungsräten zur Erneuerung vorgeschlagen. Damit bleibt die
personelle Kontinuität im Verwaltungsrat gewährleistet.



Konzernergebnis fällt erneut deutlich positiv aus

Trotz der ausserordentlich schwierigen Bedingungen an den
Kapitalmärkten, eines sich stetig verschlechternden Marktumfeldes
sowie des anhaltenden Preiskriegs in der Versicherungswirtschaft
weist die Nationale Suisse Gruppe auch im Geschäftsjahr 2008 ein
deutlich positives Konzernresultat aus.

Der Gewinn von CHF 73.7 Mio. liegt zwar um 16.4% oder CHF 14.5 Mio.
unter dem Rekordergebnis von CHF 88.2 Mio. des Vorjahres. In der
Folge des Verkaufs der Nationale Suisse Assurances France an die
AXA-Gruppe und der vertieften Beurteilung der Ansprüche aus der
passiven Rückversicherung war das Resultat von 2007 jedoch stark von
diesen beiden Sondereinflüssen geprägt. Ohne diese Einflüsse hätte
das 2007-Ergebnis bei CHF 77.7 Mio. gelegen, sodass der
Gewinnrückgang 2008 lediglich 5.2% betragen hätte.

Insgesamt handelt es sich beim Konzernergebnis des Geschäftsjahres
2008 um das zweitbeste je erzielte Resultat seit Gründung des
Unternehmens.


Leicht positives Wachstum bei den Bruttoprämien ohne Berücksichtigung
von Sondereinflüssen im Jahr 2007 und Festhalten an qualitativ
hochstehendem Underwriting

Die Bruttoprämien waren im Berichtsjahr rückläufig und erreichten CHF
1.67 Mia. (VJ 1.87 Mia.). Bei diesem Rückgang um 10.6% spielten
insbesondere der bereits oben erwähnte Verkauf der französischen
Tochtergesellschaft (ca. CHF 130 Mio.) sowie die Einnahme einer
Einmalprämie in der beruflichen Vorsorge in der Schweiz (ca. CHF 80
Mio.) eine entscheidende Rolle. Bereinigt um diese beiden
Sondereinflüsse sowie um Wechselkursschwankungen ergibt sich ein
Wachstum von 1.7% (VJ 6.2%). Dies ist umso bemerkenswerter, als
Nationale Suisse an einem qualitativ hochstehenden Underwriting
festhält. Es werden unter kosequentem Verzicht auf ein so genanntes
Cashflow-Underwriting keine versicherungstechnisch nicht zu
rechtfertigenden Preisnachlässe gewährt.

Besonders erfreulich entwickelte sich das Prämienvolumen in den
Specialty Lines. Diese wuchsen im zweistelligen Prozentbereich und
machen bereits rund 20% des Gesamtportfeuilles der Gruppe aus.


Deutliche Senkung der Combined Ratio in Nichtleben und rückläufiger
Ertrag in Leben

Das versicherungstechnische Ergebnis im Bereich Nichtleben ist 2008
um CHF 3.3 Mio. auf CHF 83.3 Mio. (VJ 80.0 Mio.) gestiegen. Dieses
Resultat konnte trotz eines deutlich reduzierten Anteils am Ergebnis
aus Kapitalanlagen von CHF 77.5 Mio. (VJ 110.9 Mio.) erzielt werden.
Die Combined Ratio beläuft sich im Berichtsjahr auf erfreuliche 97.7%
(VJ 101.9%). Dabei erweist sich im Nichtlebengeschäft der Heimmarkt
Schweiz mit einem Prämienanteil von rund 65% als nachhaltig stabiler
Ertragspfeiler. An der positiven Entwicklung im Versicherungsgeschäft
lässt sich auch ablesen, dass - von den ausgebliebenen
Grossereignissen abgesehen - die vor drei Jahren in die Wege
geleiteten Massnahmen für ein aktiveres und kundenfreundlicheres
Schadenmanagement zunehmend Wirkung zeigen.

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise waren besonders im Bereich
Leben zu spüren. Das versicherungstechnische Ergebnis ist von CHF
22.9 Mio. im Jahr 2007 auf CHF 11.2 Mio. im Berichtsjahr
zurückgegangen. Dies ist die Folge des stark reduzierten Übertrags
aus der Anlagetätigkeit. Weiterhin günstig erwies sich der
Risikoverlauf, insbesondere im Heimmarkt Schweiz. Der Aufwand für
Überschussbeteiligungen der Versicherten blieb mit CHF 10.1 Mio. (VJ
10.4 Mio.) relativ konstant.


Angesichts des Umfeldes robustes Anlageergebnis dank
Diversifikationseffekten

Auf Grund eines aktiven Portfoliomanagements und einer konsequenten
Diversifikationsstrategie konnte der Ertrag aus Kapitalanlagen um
28.9% auf CHF 551.1 Mio. (VJ 427.5 Mio.) gesteigert werden. Dabei
wurden Gewinne aus Veräusserungen von CHF 286.0 Mio. (VJ 161.2 Mio.)
erzielt, welche unter anderem Realisierungen aus Immobilienverkäufen
in Höhe von CHF 112.6 Mio. beinhalten.

Gleichzeitig ist der Aufwand für Kapitalanlagen von CHF 106.4 Mio.
auf CHF 318.3 Mio. stark gestiegen. Die Zunahme ist grösstenteils auf
Abschreibungen von CHF 197.3 Mio. und Verluste aus Veräusserungen in
der Höhe von CHF 82.2 Mio. zurückzuführen. Besonders zu erwähnen sind
Wertberichtigungen auf den festverzinslichen Wertpapieren im Umfang
von CHF 32.9 Mio. Diese Entwicklung ist bedingt durch die schwierigen
Verhältnisse an den Finanzmärkten.

Nach dem Übertrag des anteiligen Kapitalertrages von CHF 156.5 Mio.
(VJ 228.2 Mio.) ins technische Geschäft und unter Berücksichtigung
der übrigen Unternehmenskosten schliesst die
nichtversicherungstechnische Rechnung mit einem Verlust von CHF 5.2
Mio. (VJ + 19.4 Mio.).

Insgesamt liegt im Berichtsjahr die Rendite der Kapitalanlagen bei
3.4% (VJ 5.0%). Berücksichtigt sind hierbei auch Währungsverluste von
CHF 31.1 Mio. (VJ 14.9 Mio.) und die Aufrechnung des im Aufwand für
Kapitalanlagen enthaltenen Zinsaufwandes.


Höheres Eigenkapital trotz schwieriger Marktverhältnisse und
wertvermehrender Verzinsung des Eigenkapitals

Das Eigenkapital der Gruppe beläuft sich per 31. Dezember 2008 auf
CHF 601.7 Mio. und verzeichnet einen Anstieg von 1.7% gegenüber dem
Vorjahr, dies trotz schwieriger Verhältnisse an den Finanzmärkten.
Die Neubewertungsreserve nahm von CHF 208.1 Mio. anfangs 2008 auf CHF
118.7 Mio. Ende Jahr ab, was vor allem auf die negativen
Marktentwicklungen bei den Aktien und alternativen Anlagen sowie auf
Gewinnrealisierungen in den verschiedenen Anlagekategorien
zurückzuführen ist. Die Reduktion der Neubewertungsreserve konnte
durch Transaktionen mit eigenen Aktien, insbesondere durch den
Verkauf von 7.4% eigener Aktien an die VHV Gruppe im November 2008,
teilweise kompensiert werden.

Der 2008 erzielte Return on Equity (ROE) beträgt 12.5% (VJ 14.4%) und
verzinst das Eigenkapital der Gesellschaft auch im Krisenjahr 2008
wertvermehrend.


Konsequente Weiterentwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie

Unbesehen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat Nationale
Suisse auch 2008 die Umsetzung der Unternehmensstrategie kraftvoll
vorangetrieben und zielgerichtet in die definierten Geschäftsfelder
investiert. Für die Realisierung der Modernisierungs-,
Differenzierungs- und Nischenstrategie wurde im Jahr 2008 an
insgesamt elf strategischen Projekten gearbeitet. Davon wurden per
Ende Jahr acht erfolgreich abgeschlossen. Insbesondere in die drei
multinationalen Specialty Lines Art/HNWI, Engineering und Marine wird
zurzeit investiert. Weiter konnten bei der Implementierung des neuen
Rechnungslegungsstandards IFRS, eines griffigen internen
Kontrollsystems (IKS), neuer Pricingmodelle in Nichtleben und einer
weiter optimierten Rückversicherungsordnung massgebliche Fortschritte
erzielt werden.


Stabiler Gewinn im Stammhaus. Antrag auf Aktiensplit 1:20 und
Aktiendividende bei der Generalversammlung

Im Stammhaus beläuft sich der Jahresgewinn nach Steuern auf CHF 35.2
Mio. (VJ 39.3 Mio.). Unter Berücksichtigung des Übertrags aus dem
Vorjahr von CHF 1 724 943 beträgt der Bilanzgewinn CHF 36 940 002 (VJ
41 124 943).

Aktiensplit: Verwaltungsrat und Geschäftsleitung beantragen der
Generalversammlung vom 18. Mai 2009, die Namenaktien im Verhältnis
1:20 zu splitten. Ziele dieses Antrages sind die leichtere
Handelbarkeit sowie die Schaffung einer besseren Ausgangslage für
unsere Kleinaktionäre im Hinblick auf die beantragte Aktiendividende.

Aktiendividende: Anstelle einer Bardividende wird der kommenden
Generalversammlung eine Aktiendividende (Gratisaktien) vorgeschlagen.
Damit kann pro bestehender Aktie (zum Nennwert von CHF 8) die
benötigte Anzahl von 20 Bezugsrechten für die Umwandlung in eine neue
Aktie (mit Nennwert von CHF 0.40) erreicht werden. Somit wäre auch
ein Aktionär mit nur einer bestehenden Aktie in der Lage, eine neue
Aktie ohne den Erwerb von Bezugsrechten zu beziehen. Mit dem
beantragten Verzicht auf eine Bardividende soll das solide
Eigenkapital von Nationale Suisse erhalten bleiben. Die
Risikofähigkeit - welche sich hauptsächlich vom Eigenkapital
herleitet - ist insbesondere in turbulenten Zeiten ein immer
wichtigerer Erfolgsfaktor in der Versicherungswirtschaft.


Kontinuität im Verwaltungsrat durch Wiederwahl von drei bisherigen
Verwaltungsräten und Verstärkung durch Zuwahl von Dr. Bruno H. Letsch

Mit der Generalversammlung vom 18. Mai 2009 enden die Mandate der
Herren Dres. Andreas von Planta und Walter Grüebler sowie von Herrn
Peter E. Merian. Alle drei Verwaltungsräte stellen sich für eine
Wiederwahl zur Verfügung.

Im Weiteren beantragt der Verwaltungsrat die Zuwahl von Herrn Dr.
Bruno H. Letsch. Herr Dr. Letsch war bis 2005 über viele Jahre in
verschiedenen Funktionen der Vermögensverwaltung bei SwissRe tätig.
Als international angesehener Fachmann in allen Fragen des Asset
Managements einer Versicherungsgesellschaft wird er mit seinem Wissen
und seiner Erfahrung den Verwaltungsrat von Nationale Suisse
wirkungsvoll ergänzen.




Kurzprofil
Nationale Suisse ist ein Der Hauptsitz der Schweizerischen
innovativer international National-Versicherungs-Gesellschaft
tätiger Schweizer Versicherer ist in Basel. Die Aktie der
für erstklassige Risiko- und Gesellschaft ist an der SIX Swiss
Vorsorgelösungen sowie für Exchange kotiert (NATN). Am 31.
massgeschneiderte Dezember 2008 beschäftigte die
Nischenprodukte. Die Gruppe 1775 Mitarbeiterinnen und
Bruttoprämien belaufen sich Mitarbeiter (Vollzeitstellen).
konsolidiert auf 1.67 Milliarden
Schweizer Franken. Rund 30%
davon erwirtschaftet Nationale
Suisse in ihren
Tochtergesellschaften in
Deutschland, Belgien, Italien
und Spanien.

Downloads Hinweise
Diese Medienmitteilung ist auf Bezüglich der zukunftsgerichteten
unserer Website Aussagen in diesem Bericht weist
www.nationalesuisse.ch unter Nationale Suisse darauf hin, dass es
Medien/Medienmitteilung sich um Einschätzungen,
verfügbar. Beurteilungen und Prognosen handelt.
Die Einflüsse von Unwägbarkeiten,
Unsicherheiten und gewissen Risiken
können dazu führen, dass die
tatsächliche Entwicklung von den
Erwartungen markant abweicht.

Ihr Ansprechpartner
Sophia Schor Nationale Suisse
Medienstelle Steinengraben 41
Tel. +41 61 275 23 86 4003 Basel
Fax +41 61 275 22 21 www.nationalesuisse.ch
sophia.schor@nationalesuisse.ch

Wichtige Daten
Publikation des Jahresberichts 01.04.2009
Bilanzmedienkonferenz im Hotel 01.04.2009
Park Hyatt, Zürich
Finanzanalystenkonferenz im 01.04.2009
Hotel Park Hyatt, Zürich
Generalversammlung 18.05.2009



--- Ende der Mitteilung ---

Nationale Suisse
Steinengraben 41 Basel

WKN: 1081197; ISIN:
CH0010811971; Index: SMCI, SPI, SPIEX;
Notiert: Main Market in SIX Swiss Exchange;
Copyright © Hugin AS 2009. All rights reserved.



 
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