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Sika wächst in Schwellenländern - Umsatzeinbussen in Industriestaaten |
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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009 ist Sika in vielen
Schwellenländern weiter gewachsen. Der vergleichsweise harte Winter
und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise führten aber zu einem
insgesamt rückläufigen Umsatz.
Der Umsatzrückgang im ersten Quartal in Lokalwährungen betrug -6.7%.
Darin enthalten ist ein Akquisitionseffekt von 2.7%.
Wechselkursveränderungen wirkten sich mit -6.0% negativ aus, sodass
der Umsatz in Schweizer Franken im Vergleich zum ersten Quartal des
Vorjahres um -12.7% von CHF 1017 Mio. auf CHF 888 Mio. zurückging.
Der Umsatzrückgang hat zwei Ursachen. Zum einen brachte das
Winterwetter während der Monate Januar und Februar und zum Teil auch
noch im März viele Bauaktivitäten in Nordeuropa und in Nordamerika
zum erliegen. Im Vorjahr dagegen war das Wetter kein Hindernis auf
den Baustellen. Zum anderen wirkte die weltweite Wirtschaftskrise in
immer mehr Ländern negativ auf die Bauindustrie, was zu nachlassendem
Neugeschäft führte.
Geschäftsbereiche und Regionen
Der Umsatz in Lokalwährungen im Geschäftsbereich Bau ging im ersten
Quartal um -2.5% zurück bei einem Akquisitionseffekt von 3.5%. Der
Währungseffekt betrug -6.5%, was zu einem Umsatzrückgang in Schweizer
Franken um -9.0% auf CHF 706 Mio. führte. Im Fahrzeugbau verharrte
der Absatz auf dem niedrigen Niveau am Ende des Jahres 2008. Der
Geschäftsbereich Industrie verzeichnete in der Folge einen
Umsatzrückgang in Lokalwährungen von -20.0%. Mit
Wechselkursveränderungen von -4.5% ging der Umsatz insgesamt um
-24.5% auf CHF 182 Mio. zurück.
Wachstum in Lokalwährungen erzielten die Regionen Lateinamerika mit
13.4% und IMEA (Indien, Naher Osten, Afrika) mit 8.3%.Die übrigen
Regionen verzeichneten rückläufige Nettoerlöse. Die von
Umsatzeinbussen betroffenen Sika Landesgesellschaften haben umgehend
reagiert und erste Massnahmen zur Kostensenkung ergriffen. In
Deutschland, in Italien und in der Schweiz wurde Kurzarbeit
eingeführt. Länderübergreifend wird zurzeit die Effizienz
verschiedener Produktionsnetzwerke überprüft um sie gegebenenfalls zu
optimieren.
Basierend auf der aktuellen Lagebeurteilung wird Sika ihre
Anstrengungen hinsichtlich Kosten- und Cashmanagement unvermindert
fortsetzen. Dabei liegt ein wesentliches Augenmerk darauf, die
Chancen, die sich für Sika gerade auch während der aktuellen Krise
bieten, zu nutzen. Die solide Finanzierung erlaubt dem Unternehmen,
seine gute Marktpositionierung zu sichern oder weiter zu verbessern,
um für den Aufschwung nach der Krise gut gerüstet zu sein.
Aussichten
Im März haben die Bauaktivitäten in vielen Ländern wieder deutlich
zugenommen, sodass der Konzernumsatz über dem des Vorjahresmonats
lag. Diese Erholung ist im Wesentlichen auf die Kompensation von
wetterbedingten Stillstandzeiten im Januar und Februar und auf die
grössere Anzahl von Arbeitstagen - Ostern lag im April -
zurückzuführen. Im März hat sich zudem die Währungssituation leicht
verbessert. Vorhersagen zu Umsatz und Gewinn für das ganze Jahr sind
weiterhin nicht möglich.
-ENDE-
Sika AG
Zugerstrasse 50
CH-6341 Baar, Schweiz
www.sika.com
Kontaktperson: Rainer Weihofen,
Corporate Communications & Investor Relations
Tel.: +41 58 436 68 00
Fax: +41 58 436 68 50
weihofen.rainer@ch.sika.com
Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:
--- Ende der Mitteilung ---
Sika AG
Zugerstrasse 50 Baar
WKN: 858573; ISIN: CH0000587979;
Index: SMCI, SPI, SPIEX, SMIEXP, SMIM;
Notiert: Main Market in SIX Swiss Exchange; Copyright © Hugin AS 2009. All rights reserved.
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