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Fidelity: Europäische Immobilienmärkte bieten günstige Einstiegsmöglichkeiten

Kronberg im Taunus, 22. April 2009 - Die Preise an den europäischen
Gewerbeimmobilienmärkten sind seit den Höchstständen Mitte 2007
teilweise signifikant gefallen. Diese Preiskorrekturen machen
Immobilieninvestments nach Einschätzung von Arno Väth,
Immobilienfondsmanager bei Fidelity International, attraktiv: Sie
bieten eine relativ hohe laufende Verzinsung und
Wertsteigerungspotentiale bei einer konjunkturellen Erholung.
Außerdem tragen sie zur Performancestabilisierung und zum
Inflationsschutz bei.

Immobilienpreise nähern sich dem letzten Tiefpunkt von 2003

Die Preiskorrektur an den Immobilienmärkten ist weit fortgeschritten.
Die spekulativen Überhitzungen bis Mitte 2007 sind bereits weitgehend
korrigiert. Höhere Mieten hatten deutlich weniger zu diesem
Preisanstieg beigetragen als sinkende Anfangsrenditen. "Investoren
akzeptierten im Boom die steigenden Preisniveaus, weil sie weitere
Wertsteigerungen erwarteten und günstige Fremdfinanzierungen leicht
verfügbar waren. Dies trieb die Preise bis Mitte 2007 nach oben.
Seitdem gingen die Immobilienpreise rapide zurück", sagte Väth.

Die Verunsicherung der Immobilieninvestoren durch die Finanz- und
Wirtschaftskrise sowie die stark eingeschränkte Kreditfinanzierung
ließ Käufermärkte entstehen. Im Prime Büromarkt von London sanken die
Preise seit ihrem Höchststand Mitte 2007 in britischen Pfund um rund
die Hälfte, gemessen in Euro bedingt durch die Abwertung des Pfund
sogar um rund zwei Drittel. In Paris gingen die Preise um rund ein
Drittel zurück. Dagegen weisen die deutschen Märkte deutlich
stabilere Preise auf.

Trotz schwierigen Umfelds gibt es attraktive Kaufgelegenheiten

Nach Einschätzung des Fidelity Research werden die Mietmärkte
vielerorts dadurch gestützt, dass der aktuelle Immobilienzyklus nicht
dem üblichen Verlauf entspricht. Der Grund liegt darin, dass die
Investitionen der Boomphase primär in Bestandsimmobilien und nicht in
Bauprojekte getätigt wurden. Dies zeigt sich an den rückläufigen
Leerstandsraten der letzten Jahre und dem derzeit moderaten
Leerstandsdurchschnitt von knapp 8 Prozent. Auch geringe
Projektvolumina im Bau sprechen dafür. Die Angebotsseite ist somit an
vielen Standorten als intakt einzuschätzen.

Die Mieternachfrage ist jedoch rezessionsbedingt eher rückläufig.
Besonders betroffen werden Büromärkte sein, vor allem in
Finanzzentren. Dagegen dürften die Korrekturen der Mietpreise im
Logistik- oder Einzelhandelssektor geringer ausfallen. Dennoch sind
einzelne Teilmärkte und ausgewählte Mietergruppen als weitgehend
rezessionsresistent einzuschätzen und somit gut für
Immobilieninvestments geeignet.

Allerdings kommt bei deren Preisbildung aufgrund steigender
Insolvenzrisiken der Mieterbonitätsanalyse eine deutlich größere
Bedeutung zu. "Bei den stark gestiegenen Anfangsrenditen sind das
problematische Finanzierungsumfeld und der Rezessionspessimismus
bereits größtenteils eingepreist", erklärte Väth. Dies gilt
insbesondere für den britischen Markt, wo der schwache Pfundkurs
Immobilien für Investoren aus Euroland zusätzlich verbilligt. In
Frankreich und Deutschland dürfte die Talsohle im Verlauf der
nächsten Quartale erreicht sein. "Diese Marktentwicklung bietet
günstige Investitionsgelegenheiten", so Väth.

Einstiegschancen antizyklisch durch neue Fondsprodukte nutzen

Während viele etablierte Immobilienfonds die Preiskorrekturen noch
durch Abwertungen nachvollziehen müssen, können neu aufgelegte Fonds
zu den reduzierten Preisen einkaufen und versprechen eine bessere
Wertentwicklung. Fidelity hat für deutsche institutionelle Investoren
derzeit drei Immobilienfonds auf Basis einer Luxemburger SICAV in der
Launchphase. Diese sind deckungsstock- und spezialfondsfähig. Die
Immobilienfondsfamilie umfasst einen Europafonds, einen Europafonds
ohne Deutschlandallokation sowie einen reinen Großbritannienfonds.
Ausgehend vom günstigen Preisniveau liegen die angestrebten
Zielrenditen bei einem konservativem Core Plus Anlageprofil
mittelfristig bei bis zu 10 Prozent pro Jahr. Damit bieten die Fonds
Anlegern eine attraktive Möglichkeit, ihre Immobilienquote in einem
günstigen Anlagezeitraum zu erhöhen und an den preiswerten
Einstandsniveaus zu partizipieren.

Für eine Grafik, die die Preisentwicklung für ausgewählte Büromärkte
zeigt, benutzen Sie bitte den unten stehenden Link.

_______________________________________________________________________________________
Fidelity International ist eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten
aktive Fondsgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von
110,5 Milliarden Euro (Stand 31.12.2008). Die mehr als 1.000
Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte
Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen
die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die
Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern
anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL
Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment
Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH, mit Sitz in Kronberg
im Taunus betreuen ein Fondsvermögen von 6,97 Milliarden Euro,
vertreiben 132 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 206 Mitarbeiter (Stand:
31.12.2008). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich
produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine
Anlageempfehlungen.

Herausgeber: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476
Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Dr. Andreas Prechtel, Dr. Christian Wrede
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Fidelity International
Unternehmenskommunikation

Marion Dreßler Telefon 0 61 73.5 09-38 70
marion.dressler@fil.com

Stefan Barkhausen Telefon 0 61 73.5 09-38 75
stefan.barkhausen@fil.com

Telefax 0 61 73.5 09-48 79
presse@fidelity.de


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