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Fidelity International: Vom Aufschwung Osteuropas profitiert auch der Westen

Kronberg im Taunus, 22. April 2008 - Osteuropa entwickelt sich zu
einem Motor für die gesamteuropäische Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis
kommt Fidelity nach einer Analyse wichtiger ökonomischer Faktoren wie
der Entwicklung des Exports und der staatlichen Investitionen. Doch
wer vom Aufschwung des Ostens profitieren möchte, sollte vor allem im
Westen investieren. Fidelity sieht besonders bei deutschen
Unternehmen gute Anlagechancen: Kein anderes westeuropäisches Land
hat so gute Handelsbeziehungen zu den europäischen Schwellenländern
wie Deutschland.
 
Europa wächst von innen heraus, getrieben durch den wirtschaftlichen
Aufschwung des Ostens. Das Bruttoinlandsprodukt nimmt in Osteuropa
mehr als doppelt so schnell zu wie in den westeuropäischen Ländern
und wird laut Prognose des Internationalen Währungsfonds 2008 bei 5,2
Prozent liegen. "Die wichtigsten Faktoren für das Wirtschaftswachstum
Osteuropas sind rasant steigende Einkommen und eine dadurch
erstarkende Mittelschicht. Größere ökonomische Freiheiten,
Steuererleichterungen für expandierende Unternehmen, staatliche
Investitionen in die Infrastruktur sowie ein zunehmender Handel mit
dem Westen kurbeln das Wachstum zusätzlich an", erläuterte Fehim
Sever, Fondsmanager der Fidelity Funds - European Special Situations
Fund (ISIN LU0329678766).
 
So ergab eine Analyse von Fidelity, dass die Ausgaben der
Privathaushalte von 2000 bis 2004 in Osteuropa um fast acht Prozent
gestiegen sind - in Westeuropa hingegen nur um knapp drei Prozent.
Slowenien beispielsweise hat bereits jetzt eine ähnliche
Wirtschaftskraft wie Portugal. Es ist das erste neue Mitgliedsland in
der Europäischen Union (EU), das den Euro eingeführt hat.
Mittlerweile sind viele osteuropäische Staaten der EU beigetreten.
Die Stabilitäts- und Aufnahmekriterien der EU bedeuten für
Investoren, dass sie mit wirtschaftlicher und politischer Konstanz im
Osten Europas rechnen können.
 
Profitabel für beide Seiten Europas
 
Vom Aufschwung Osteuropas profitiert auch der Westen. Durch die
räumliche Nähe werden viele Waren aus den westeuropäischen
Industriestaaten importiert, denn die Transport- und Zollkosten sind
gering. Das Exportvolumen der EU-15-Länder in die
Nicht-Mitgliedstaaten hat in den vergangenen acht Jahren
kontinuierlich zugenommen.
 
Vergleicht man die Ausfuhren Frankreichs, Deutschlands, Italiens und
Großbritanniens in die osteuropäischen Schwellenländer, liegt
Deutschland klar vorn. "Die Bundesrepublik profitiert aufgrund ihrer
zentralen geografischen Lage von hervorragenden Absatzchancen in ganz
Europa. Selbst wenn sich die US-Wirtschaft etwas schwächer entwickeln
sollte und der Euro stark bleibt, kann eine dynamische Entwicklung
der Ausfuhren dies ausgleichen. Bereits heute gehen fast 12 Prozent
der deutschen Exporte nach Osteuropa", so Sever.
 
Doch nicht nur die Exporte in die europäischen Schwellenländer nehmen
zu - die Erschließung neuer Märkte machen Osteuropa auch zu einem
attraktiven Standort zahlreicher westeuropäischer Unternehmen, die
dort wiederum Arbeitsplätze schaffen sowie Kapital und ihr Know-how
ins Land bringen.
 
Deutschland bei Investitionen gefragt
 
Um weiterhin erfolgreich zu wachsen, müssen die osteuropäischen
Länder vor allem ihre Infrastruktur ausbauen. Besonders in der Türkei
besteht noch großer Nachholbedarf. Von den Infrastrukturinvestitionen
des Ostens profitieren wiederum die entsprechenden Unternehmen im
Westen. "Gute Perspektiven sehe ich derzeit für den Industriesektor
und die Werkstoffbranche. Hier sind deutsche Unternehmen starke
Partner. Zum Bau von Fabriken oder Straßen setzt man in Osteuropa
verstärkt auf Baustoffe, Technik und Erfahrung deutscher
Unternehmen", erklärte Sever.
 
Industriegiganten wie Linde und BASF haben die europäischen
Schwellenländer in den letzten drei Jahren als großen Absatzmarkt
entdeckt: Während die beiden Unternehmen 2004 kaum Geschäfte mit dem
Osten getätigt haben, generieren sie mittlerweile rund ein Zehntel
ihrer Erträge aus Aktivitäten in Osteuropa. Ähnlich sieht es bei
Siemens und RWE aus - die Konzerne erwirtschaften ebenfalls etwa zehn
Prozent ihrer Einnahmen in dieser Region.
 
Anleger profitieren von der speziellen Situation Europas
 
Wer vom aufstrebenden Osteuropa profitieren möchte, sollte also nicht
ausschließlich dort investieren. Denn auch die westeuropäischen
Unternehmen haben davon einen Nutzen. Der im Januar 2008 aufgelegte
Fidelity Funds - European Special Situations Fund legt in ganz Europa
mit Schwerpunkt auf Ost- und Südosteuropa an und konzentriert sich
auf 35 bis 50 Unternehmen, die besonders hohe Wachstumschancen durch
die Erweiterung Europas haben: Er ist jeweils zu rund 23 Prozent in
Industrieunternehmen und in den Werkstoffsektor investiert (Stand:
Ende Januar 2008).
________________________________________________________________________________________
 
FIL Limited ist ein auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktives
Fondsmanagement-Unternehmen und verwaltet ein Fondsvermögen von 208,5
Milliarden Euro (Stand 31.12.2007). Die mehr als 1.000 Fondsmanager
und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam
der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der
Investmentprodukte und -dienstleistungen, die FIL Limited privaten
und institutionellen Anlegern anbietet. Die deutschen Niederlassungen
Fidelity Investment Services GmbH, Fidelity Investments International
- Niederlassung Frankfurt, Fidelity Investment Management GmbH und
Fidelity Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im Taunus, betreuen
ein Fondsvermögen von 12,25 Milliarden Euro, vertreiben 104
Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner und
beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand: 31.12.2007). FIL Limited
veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine
Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.
 
Herausgeber: Fidelity Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1,
61476 Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Alfred Strebel, Dr. Andreas Prechtel
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111
  
 
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
 
Fidelity International
Unternehmenskommunikation
 
Dr. Sinan Y. Temelli       Telefon 0 61 73.5 09-38 71
Stefan Barkhausen        Telefon 0 61 73.5 09-38 75
 
Telefax 0 61 73.5 09-48 79
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