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Erstes Quartal 2009:Umsatzwachstum bei schwächerer Auftragslage |
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* Weiterhin hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung
* Turnaround-Programm zur Ertragssteigerung
Lübeck - Schon im ersten Quartal zeichnet sich ab, dass das
Geschäftsjahr 2009, wie erwartet, ein schwieriges Jahr für Dräger
werden wird. Während der Umsatz noch um fast 5 Prozent zulegte,
bleiben Auftragseingang und Auftragsbestand - mit regional und
produktbezogen starken Unterschieden - um über 9 Prozent unter dem
Vorjahreswert. "Diese Entwicklung bestätigt unsere Prognose eines
Umsatzrückgangs von rund 5 Prozent für das laufende Geschäftsjahr",
so Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs
AG. Das EBIT vor Einmalaufwendungen verringerte sich im Konzern auf
6,5 Mio. EUR (Q1 2008: 17,5 Mio. EUR). Wie angekündigt, reagiert das
Unternehmen mit einem Turnaround-Programm auf die schwache
Ergebnisentwicklung.
Auftragseingang unter Vorjahr
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 verringerte sich
der Auftragseingang um 9,2 Prozent (währungsbereinigt: -9,8 Prozent)
auf 448,6 Mio. EUR (Q1 2008: 493,8 Mio. EUR). Im Unternehmensbereich
Medizintechnik sank der Auftragseingang um 7,8 Prozent auf 295,2 Mio.
EUR (währungsbereinigt: -8,8 Prozent). Im Unternehmensbereich
Sicherheitstechnik verringerte sich das Ordervolumen um 10,7 Prozent
auf 160,1 Mio. EUR (währungsbereinigt: -10,6 Prozent). Der
Auftragsbestand hat sich gegenüber dem 31. März 2008 konzernweit um
9,2 Prozent auf 424,5 Mio. EUR reduziert (31. März 2008: 467,3 Mio.
EUR), liegt aber um 24,6 Mio. EUR höher als zum 31. Dezember 2008.
Umsatz stieg im ersten Quartal
In den ersten drei Monaten 2009 stieg der Umsatz um 4,8 Prozent
(währungsbereinigt: +3,8 Prozent) auf 425,2 Mio. EUR (Q1 2008: 405,7
Mio. EUR). Dazu haben beide Unternehmensbereiche beigetragen. Während
der Unternehmensbereich Medizintechnik den Umsatz um 1,6 Prozent auf
268,3 Mio. EUR (währungsbereinigt: +0,0 Prozent) steigerte,
verzeichnete der Unternehmensbereich Sicherheitstechnik in den ersten
drei Monaten ein Umsatzplus von 10,4 Prozent auf 163,0 Mio. EUR
(währungsbereinigt: +10,5 Prozent) gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum.
Ergebnis unter Druck
Aufgrund von Produktmixveränderungen und Währungseffekten hat sich
die Bruttomarge der ersten drei Monate 2009 gegenüber dem
Vergleichszeitraum im Jahr 2008 von 47,3 Prozent auf 45,4 Prozent
reduziert. Aufgrund des höheren Umsatzvolumens erhöhte sich das
Bruttoergebnis unterproportional von 191,8 Mio. EUR auf 193,0 Mio.
EUR. Die gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 4,5 Prozent gestiegenen
Funktionskosten (Forschungs- und Entwicklungskosten, Marketing- und
Vertriebskosten, allgemeine Verwaltungskosten sowie sonstige
betriebliche Erträge und Aufwendungen) belasteten das Ergebnis.
Einerseits waren dafür negative Währungseffekte von 4,2 Mio. EUR -
überwiegend durch den relativ starken US-Dollar - verantwortlich.
Andererseits resultieren die gestiegenen Funktionskosten aus wie
geplant höheren Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, die 8,7
Prozent vom Umsatz (31. März 2008: 7,3 Prozent) erreichten. Der
Unternehmensbereich Medizintechnik verzeichnete aufgrund dieser
Effekte ein deutlich schwächeres EBIT vor Einmalaufwendungen von 2,7
Mio. EUR (Q1 2008: 12,1 Mio. EUR). Dem Unternehmensbereich
Sicherheitstechnik ist es gelungen, das Ergebnis vor Steuern und
Zinsen gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf 10,5 Mio. EUR (Q1
2008: 9,5 Mio. EUR) zu steigern. Im Konzern verringerte sich das EBIT
vor Einmalaufwendungen vor allem aufgrund des schwächeren
Ergebnisbeitrags der Medizintechnik gegenüber dem Vergleichszeitraum
um 62,9 Prozent auf 6,5 Mio. EUR (Q1 2008: 17,5 Mio. EUR).
Turnaround-Programm
Für 2009 sollen mehrere kurzfristig wirkende Maßnahmen die Effekte
der negativen Margen- und der erwartet schwachen Umsatzentwicklung
dämpfen. Um die Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken, plant das
Unternehmen, die Kosten zu senken, die Effizienz zu steigern und die
Erlöse durch neue Produkte zu erhöhen. Das konzernweite
Turnaround-Programm enthalte deshalb ertragssteigernde Maßnahmen in
allen Funktionen, wie Einkauf, Produktion und Logistik, Marketing und
Vertrieb, aber auch in funktionsübergreifenden Feldern wie Verwaltung
und IT. Derzeit erarbeiten 150 Mitarbeiter in neun Modulen und 70
Teilprojekten rund 400 detailliert ausgearbeitete Einzelmaßnahmen.
"Wir werden im Juni das Projekt umfassend vorstellen und mit einem
dann abgestimmten Maßnahmenkatalog in die Umsetzung gehen", so
Dräger. Dabei würden alle Ausgaben und Strukturen auf den Prüfstand
gestellt, um mögliche Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Wachstum, Produktqualität und Kundenservice stünden weiter im Fokus.
Ausblick
Dräger erwartet für 2009 unverändert einen Umsatzrückgang von rund 5
Prozent. Stefan Dräger: "Wir werden 2009 mit aller Entschlossenheit
einen Maßnahmenpaket umsetzen, das uns nachhaltig profitables
Wachstum ermöglicht. Damit wollen wir das Vertrauen des Kapitalmarkts
zurückgewinnen."
Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige
Entwicklung des Dräger-Konzerns. Diese zukunftsbezogenen Aussagen
basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen
des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen und
sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt worden.
Hinsichtlich solcher zukunftsbezogenen Aussagen kann keine Garantie
und keine Haftung für den Eintritt der genannten zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse übernommen werden. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer
Vielzahl von Faktoren. Sie beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die
sich unserem Einfluss entziehen und beruhen auf Annahmen, die sich
möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Unbeschadet rechtlicher
Bestimmungen zur Korrektur von Prognosen übernehmen wir keine
Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsbezogenen
Aussagen zu aktualisieren. Am 08.05.2009 hält Dräger seine
Hauptversammlung ab. Alle weiteren Finanztermine entnehmen Sie bitte
unserer Unternehmenswebsite www.draeger.com unter Investor Center /
Finanzkalender.
Kennzahlen für die ersten drei Monate 2009 (Mio. EUR)
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| | Q1 2009 | Q1 2008 | Veränderung |
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| Auftragseingang | 448,6 | 493,8 | -9,2 % |
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| Medizintechnik | 295,2 | 320,0 | -7,8 % |
|--------------------------------+---------+---------+-------------|
| Sicherheitstechnik | 160,1 | 179,3 | -10,7 % |
|--------------------------------+---------+---------+-------------|
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|--------------------------------+---------+---------+-------------|
| Auftragsbestand | 424,5 | 467,3 | -9,2 % |
|--------------------------------+---------+---------+-------------|
| Medizintechnik | 248,7 | 239,6 | +3,8 % |
|--------------------------------+---------+---------+-------------|
| Sicherheitstechnik | 177,5 | 228,4 | -22,3 % |
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|--------------------------------+---------+---------+-------------|
| Umsatz | 425,2 | 405,7 | +4,8 % |
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| Medizintechnik | 268,3 | 264,1 | +1,6 % |
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| Sicherheitstechnik | 163,0 | 147,6 | +10,4 % |
|--------------------------------+---------+---------+-------------|
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| EBIT[1] vor Einmalaufwendungen | 6,5 | 17,5 | -62,9 % |
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| Medizintechnik | 2,7 | 12,1 | -77,7 % |
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| Sicherheitstechnik | 10,5 | 9,5 | +10,5 % |
|--------------------------------+---------+---------+-------------|
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| Einmalaufwendungen | 0,0 | 7,1 | |
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| Jahresüberschuss | 0,1 | 2,5 | -96,0 % |
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| Ergebnis je Vorzugsaktie (EUR) | -0,03 | 0,05 | |
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[1] EBIT = Ergebnis vor Zinssaldo und Steuern vom Einkommen
Kontakt
Corporate Communications:
Burkard Dillig
Tel. +49 451 882-2185
burkard.dillig@draeger.com
Investor Relations:
Vanina Herbst
Tel. +49 451 882-2685
vanina.herbst@draeger.com
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53-55
23542 Lübeck, Deutschland
www.draeger.com
Die Pressemitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:
--- Ende der Mitteilung ---
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53-55 Lübeck
Deutschland
WKN: 555063; ISIN: DE0005550636; Index: TecDAX, CDAX, HDAX, MIDCAP,
Prime All Share, TECH All Share;
Notiert: Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr
in Börse Stuttgart,
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