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Fidelity: Asien stemmt sich gegen Krise |
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Kronberg im Taunus, 14. Mai 2009 - Fidelity Fondsmanager Joseph Tse
sieht trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise weiterhin gute
Anlagechancen in Asien. Die Konjunkturprogramme vieler asiatischer
Staaten mildern die Folgen der Krise für Wirtschaft und Unternehmen
ab. An den Aktienmärkten sind die Bewertungen fast überall deutlich
gesunken. In diesem Umfeld lassen sich mit einer gezielten
Einzeltitelauswahl Unternehmen mit hohem Kurspotenzial für den
Fidelity Asian Special Situations Fund finden.
Die asiatischen Börsen haben sich seit ihren Tiefs im vergangenen
Oktober merklich erholt. Zwar signalisieren steigende
Arbeitslosenzahlen und deutliche Exportrückgänge in China, Korea,
Indonesien oder Taiwan ein Andauern der Krise. Aber die Staaten gehen
die Probleme entschlossen an. "Die Konjunkturprogramme helfen, einen
Teil der fehlenden Auslandsnachfrage auszugleichen. Die Hilfspakete
haben beeindruckende Volumina und werden viele positive Effekte
haben", sagt Joseph Tse, Fondsmanager des Fidelity Funds - Asian
Special Situations Fund (ISIN LU0054237671).
China, Hongkong und Thailand greifen am tiefsten in die Tasche und
geben jeweils mehr als sechs Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts aus,
um die Wirtschaft anzukurbeln. Infrastruktur ist dabei ein zentrales
Thema. Taiwan und Thailand stecken rund 80 Prozent der
Konjunkturpakete in Straßen, Bahnen, Häfen, Stromnetze und weitere
Infrastrukturmaßnahmen. China investiert in solche Vorhaben rund zwei
Drittel der Hilfen. Diese stabilisieren die Binnennachfrage. Denn
beim privaten Verbrauch zeigt China Schwäche: Die
Einzelhandelsumsätze sind zuletzt gesunken. Bei den verfügbaren
Einkommen ist der langfristige Aufwärtstrend vorerst gestoppt.
Asien verkraftet Krise besser als Europa und USA
Die hohen Staatsausgaben dürften aber dazu führen, dass Asien
weiterhin höhere Wachstumsraten als andere Regionen erzielt. Für 2009
wird ein Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von drei Prozent erwartet,
während die Experten für die USA und Europa ein Minuswachstum
prognostizieren. Schon 2010 könnte mit 6,4 Prozent ein annähernd so
hohes Wachstum wie 2008 erzielt werden. "Ich glaube, dass Asien die
Krise besser verkraften kann als der Rest der Welt. Die Anlageregion
Asien-Pazifik hat über fünf Jahre ein Plus von mehr als 20 Prozent
erzielt, während die Märkte im weltweiten Schnitt mit mehr als 20
Prozent im Minus lagen. Asien ist mit seiner jungen, gut
ausgebildeten Bevölkerung, seinen Megastädten und seiner Stärke im
Handel ein Glücksfall für die Weltwirtschaft", so Tse.
An den meisten asiatischen Aktienmärkten sind die Bewertungen
gegenüber ihren Höchstständen deutlich gesunken. Die
Kurs/Gewinn-Verhältnisse haben sich in China auf 12,1 halbiert. In
Indien sind sie um 43 Prozent auf 13,4 gesunken. Abschläge um rund
ein Drittel gab es in Indonesien, Thailand und Hongkong. Der Gewinn
pro Aktie wird 2009 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 37
Prozent nach unten revidiert. Während der Asienkrise 1998 war der
Abschlag mit 61 Prozent aber stärker, ebenso nach dem Platzen der
Technologieblase 2001 (-45 Prozent).
Obwohl die Krise deutlich spürbar ist, sieht Tse zahlreiche
Investmentchancen - beispielsweise bei der Dongfeng Motor Group, die
in Chinas Autoindustrie eine führende Position einnimmt. Die
Gesellschaft weitet ihre Marktanteile bei Pkw (10 Prozent) und
Nutzfahrzeugen (12 Prozent) stetig aus. Das Unternehmen hat zudem
eine starke Bilanz mit einem hohen Cash-Anteil.
Vergleichsindex auf Fünfjahres-Sicht deutlich übertroffen
Der Fondsmanager investiert auf Basis einer Fundamentanalyse in
ausgewählte Einzeltitel. Sein Portfolio enthält sowohl Wachstums- als
auch Substanzwerte. Bei rund 200 Unternehmensbesuchen pro Jahr
gewinnt er tiefe Einblicke in die einzelnen Gesellschaften. Dabei
hält er vor allem Ausschau nach Firmen, die saniert oder
umstrukturiert werden, eine neue Geschäftsführung erhalten oder sich
in einer anderen besonderen Situation befinden.
Durch seine Einzeltitelauswahl erzielte Tse einen deutlichen
Mehrwert: Innerhalb von fünf Jahren legte der Fidelity Asian Special
Situations Fund um 40,3 Prozent zu und übertraf damit den
Vergleichsindex um 22,8 Prozentpunkte (Stand: 31.03.2008). Der Fonds
gehört über ein Jahr sowie drei, fünf und zehn Jahre durchgehend zu
den besten 25 Prozent aller Fonds seiner Vergleichsgruppe. Sehr gute
Noten erhielt das Produkt von den Rating-Agenturen Morningstar (5
Sterne) und von Standard & Poor's (AA).
Wertentwicklungen in der Vergangenheit erlauben keine Rückschlüsse
auf die künftige Entwicklung. Den hohen Chancen, die mit Aktienfonds
verbunden sind, stehen größere Risiken gegenüber. Der Wert der
Anteile kann von Aktienfonds schwanken und ist nicht garantiert.
Anlagen in Schwellenländern, wie der Fidelity Asian Special
Situations Fund sie vornimmt, können politischen, ökonomischen oder
sonstigen Risiken unterliegen. Da der Fonds einen Großteil seiner
Investments in Fremdwährungen hält, bestehen Wechselkursrisiken.
Überdies können Provisionen das Anlageergebnis beeinflussen.
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Fidelity International ist eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten
aktive Fondsgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von
110,5 Milliarden Euro (Stand 31.12.2008). Die mehr als 1.000
Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte
Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen
die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die
Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern
anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL
Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment
Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH mit Sitz in Kronberg
im Taunus betreuen ein Fondsvermögen von 6,97 Milliarden Euro,
vertreiben 132 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600
Kooperationspartner und beschäftigen 206 Mitarbeiter (Stand:
31.12.2008). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich
produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine
Anlageempfehlungen.
Herausgeber: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476
Kronberg im Taunus.
Geschäftsführer: Dr. Andreas Prechtel, Dr. Christian Wrede
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
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Stefan Barkhausen Telefon 0 61 73.5 09-38 75
stefan.barkhausen@fil.com
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